Tag 3: 06.05.22

 

Frühstück gibt es erst um 08:30 Uhr. Frühaufsteher sind die Einwohner von Nymphaio wohl nicht. Ich sehe, als ich gegen 09:15 Uhr durch den Ort laufe, niemanden. Alles wirkt ausgestorben. Der gesamte Ort hat etwas steriles oder besser museales an sich.

Die Straßen im Ort und selbst die Fußwege, die aus dem Ort entlang eines Bärengeheges führen, sind gepflastert und sauber: kein Bruchholz versperrt den Weg. Später wandere ich durch Wälder, die sich von unseren kaum unterscheiden. Immer wieder sehe ich Spuren auf den teilweise vom Regen und Schmelzwasser aufgeweichten Wegen. Ich glaube, zum einen stammen sie von Bären und die anderen von sehr großen Hunden oder Wölfen. Ich sehe allerdings überhaupt kein Wild. Weshalb sich meine Vermutungen nicht bestätigen lassen und meine Fähigkeiten im Fährten lesen sind doch arg begrenzt.

Nach etwa 17 km kann ich am Horizont bereits den Ort erkennen, wo ich heute und nach gut 25 km übernachten werde.

Im Hotel verbringe ich einige Stunden mit der Planung meiner nächsten Etappen. Da auf der Route des E4 in den kommenden Tage keine Unterkünfte zu finden sind: es geht wieder in die Berge für ca. 120 km, suche ich mir einen Weg, der den Bergzug direkt überquert und ich nach zwei Tagen zunächst in ein Skiresort und danach in die Ebene mit kleineren Städten kommen werde. So muss ich mich nur auf eine Nacht im Zelt einstellen.

Obwohl ich in einer Stadt übernachte finde ich kein offenes Restaurant. Es gibt Bars, die neben Drinks Toast servieren oder Gyros Imbiss Shops. So gibt es heute Abend ein Gyros mit allem.

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