Tag 2: 05.05.22

 

Um 06:30 Uhr geht die Sonne auf, schnell erwärmt sich die Luft und ich versuche noch etwas Schlaf in der Sonne zu bekommen. Ich stehe daher erst um 08:00 auf. So kann ich mich anziehen ohne das Gefühl zu haben, ich erfriere bei dem Vorgang. Ich baue das Zelt ab und packe meine Sachen zusammen. In der Sonne mache ich meine Morgentoilette und frühstücke eine Kleinigkeit. Dann geht‘s los.

Weitere 150 Meter muss ich hoch. Hier herrscht Winter

Dann geht es 800 Meter runter. Wegen der umgestürzten Bäume und der sich türmenden Äste, komme ich nur sehr langsam vorwärts. Mit jedem Meter den ich absteige komme ich dem Frühjahr näher.

Im Tal ist Frühjahr und ein fast 1.000 Meter Anstieg über einen Pass erwarten mich. Also wieder geht es vom Frühjahr in den Winter und später zurück in frühlingshafte Gegenden. Natürlich warten auch hier wieder Schneefelder und Bruchholz, das den Weg unpassierbar erscheinen lässt. Der Anstieg und das ständig überwinden der unpassierbaren Wege erschöpfen mich.

In Nymphaio, einem kleinen Bergdorf, in dem alle Häuser aus grauem Stein – Basalt? – gebaut sind, übernachte ich in einem Guesthouse. Nach dem ich meine Wäsche gewaschen habe und mich geduscht habe, schaue ich mich in dem Dorf um. Obwohl es viele Restaurants und Bars gibt, die Tische und Stühle draußen stehen, sind sie alle mangels an Gästen geschlossen. Ich esse in meiner Unterkunft eine Pizza – einzige Alternativen sind Hot Dogs. Klingt nicht gerade Griechisch.

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