Tag 2 – 05.10.26: Abazzo Fossanova – Monte della Buffola

Heute Morgen lasse ich es gemütlich angehen. Ich stehe um halb acht auf. Nach der Morgentoilette gebe ich den Zimmerschlüssel ab und genieße ein Frühstück mit Rührei und Cappuccino. Bevor ich losziehe, besichtige ich erst noch die völlig schmucklose aber große Kirche. Nun kann es losgehen.

Als Ziel habe ich mir Sezze gesetzt: 22 km und 500 Höhenmeter. Nach knapp acht Kilometern muss ich rauf in einen kleinen Ort. Nach zwei Espressi und einer Fanta geht es wieder runter vom Hügel, auf dem der Ort liegt und durch eine landwirtschaftlich genutzte Ebene. Am Ende der Ebene an den Hängen der östlich liegenden Berge werden zumeist Olivenbäume angebaut. Auf halbem Weg rauf lege ich mich in den Schatten unter einem der Olivenbäume und schlafe eine knappe Stunde.

Gestärkt nehme ich die restlichen Höhenmeter und erreiche noch vor drei Sezze – definitiv zu früh, um schon Schluss zu machen. Außerdem bin ich durch meinen Mittagsschlaf gestärkt. Da die Entscheidung bedeutet, dass ich kampieren muss, kaufe ich mir in einem Supermarkt zwei Äpfel und zwei Flaschen Wasser.

Nach 28,5 km und 700 Höhenmetern befinde ich mich auf einer langgezogenen Passhöhe. Es gibt zwei Bauernhöfe, die diese Hochebene für Ackerbau und Kuhweiden nutzen. Bevor es von der Höhe wieder runtergeht, finde ich einen geeigneten Platz für mein Zelt. Hier werde ich übernachten. Drei Kälbchen, die zunächst vor mir weggelaufen sind, sind so neugierig, dass sie allmählich näher kommen und mein Treiben beäugen. Als es dunkel wird, ziehen sie ab.

Zeit für mein Abendessen. Es gibt eine koreanische Nudelsuppe von Knorr. Die schmeckt zwar nicht besonders gut, macht aber satt.

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