Statistik meiner Pilgerreise auf der Via Francigena

 

Ich bin in Rom angekommen.  Nachfolgend mein Weg und meine Statistiken.

Am Morgen meiner Abreise war ich noch im Petersdom. Um 07:00 Uhr hat man ihn fast alleine. Er beeindruckt durch seine schiere Größe.

Die Schlüssel der Apostel Petrus und Paulus sind im Eingang des Petersdom in einer Bodenplatte eingelassen. Nun bin ich tatsächlich am Ende meiner Pilgerfahrt angekommen.

Mein Rucksack hatte ein Gewicht von 9,1 kg als ich in Lausanne aufgebrochen bin. In Rom angekommen hatte er nur noch 5,8 kg. In Pavia und in Sant’Andrea Bagni (Parma) habe ich eine Reihe von Gegenständen deponiert. In Pavia waren es die warmen Anziehsachen und der Schlafsack und in Parma blieb alles, was nicht wirklich dringend benötigt wurde. Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wenig Dinge ich benötige, um glücklich zu sein.

In Summe bin ich gut  1.200 km gepilgert mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 5 km/h. In Summe habe ich eine Höhe von mehr als 22 km im Schnitt gut 500 m täglich.

Dabei habe ich in Summe 71.000 kKalorien verbraucht (knapp 1.700 kKalorien pro Tag) und 124 Liter Flüssigkeit (knapp 3 Liter pro Tag) verloren.

Ich habe etwa 10 Packungen Blasenpflaster der Marke Compeed verbraucht.

Schuhe und Strümpfe habe ich auch mehrfach gewechselt. Ich habe 4 Paarwanderschuhe genutzt. Die längste Strecke bin ich zum Schluss mit einem Sportschuh von Meindl mit einer Goretex Membran und Socken von Icebreaker gelaufen. Am bequemsten waren meine Adidas, in den ich aber so viele Blasen bekommen habe, dass sie mich schweren Herzens von ihnen getrennt habe. Zu Beginn hatte ich einen Bergschuh (Halbschuh) von Lowa, den ich nach der Alpenüberquerung aber durch einen leichteren Sportschuh, einer Marke die ich mir nicht merken konnte,  ersetzt habe.

 

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